Von der Kontaminationsmeldung bis zur Auswertung: soobr ersetzt die papierbasierte Dokumentation durch einen durchgängig digitalen Prozess – nachvollziehbar, rechtssicher und ohne administrativen Mehraufwand.

Ein Raum wird kontaminiert – ein Patientenzimmer, ein Untersuchungszimmer oder ein OP-Saal. In hygienerelevanten Einrichtungen ist in diesem Fall eine Scheuer-Wischdesinfektion (auch Schlussdesinfektion genannt) zwingend erforderlich. Damit dieser Prozess rechtlich und organisatorisch abgesichert ist, muss die Durchführung lückenlos dokumentiert werden – mit allen relevanten Informationen wie Erreger, Desinfektionsmittel, Konzentration, PSA, Einwirkzeit und Schliesszeit.
Die Scheuerwisch-Desinfektion kann über fünf verschiedene Wege ausgelöst werden. Dabei gibt es zwei grundlegende Varianten: Die Reinigungskraft wird aktiv beauftragt – oder sie dokumentiert die Durchführung eigenständig.
Objektleitung, Teamleitung oder Pflegedienst erstellen den Auftrag direkt im soobr Cockpit am Desktop-PC. Zimmer und Leistung werden ausgewählt – die Zuweisung an die zuständige Reinigungskraft erfolgt automatisch.
Der Auftrag wird direkt vor Ort auf Tablet oder Smartphone erfasst – durch Teamleitung oder Pflegedienst. Die Reinigungskraft wird sofort benachrichtigt und kann umgehend mit der Desinfektion beginnen.
Im Stützpunkt befindet sich eine QR-Code-Liste der Räume. Das Pflegepersonal scannt den passenden QR-Code und löst die Scheuer-Wischdesinfektion mit einem Klick aus.
Die Meldung erfolgt automatisch über eine Schnittstelle – z.B. zum KIS-System, Trifact oder Cliniserve. Soobr empfängt den Auftrag ohne manuellen Eingriff und übermittelt ihn direkt an die Reinigungskraft.
Die Reinigungskraft bemerkt die Situation selbst und dokumentiert die Scheuer-Wischdesinfektion eigenständig in der App. Kein Auftrag notwendig – sie wählt den Raum, die passende Leistung und bestätigt die Durchführung direkt.
Die Reinigungskraft erhält den Auftrag in der soobr App – entweder als zugewiesener Auftrag (Variante 2) oder über die Selbstreinigung (Variante 1). Sie führt die Scheuerwisch-Desinfektion durch und schliesst den Vorgang mit dem grünen Knopf ab. Alle relevanten Informationen – Raum, Erreger, Desinfektionsmittel, Einwirkzeit, Schliesszeit und Zeitstempel – werden automatisch erfasst und gespeichert. Die papierbasierte Dokumentation entfällt vollständig.
Optional sorgt der Workflowmanager dafür, dass die reguläre Unterhaltsreinigung des betroffenen Raumes nach einer Schlussdesinfektion automatisch aus der Planung entfernt wird – die Reinigungsverdrängung verhindert unnötige oder widersprüchliche Aufträge.
Alle durchgeführten Scheuerwisch-Desinfektionen sind jederzeit auswertbar und exportierbar – für Haftungsnachweise, Hygienedokumentationen oder die interne Verrechnung. Die Auswertung erfolgt direkt im soobr Cockpit über die Analytics-Funktion, gefiltert nach Kategorie oder Leistungsart. Mit einem Klick steht die vollständige Liste als Export zur Verfügung.
Die Reinigungskraft bemerkt die Kontamination selbst – ein Auftrag ist nicht notwendig. In der soobr App wählt sie den Raum, startet die Selbstreinigung, wählt die passende Leistung und bestätigt die Durchführung mit dem grünen Knopf. Alle relevanten Informationen werden automatisch erfasst und revisionssicher gespeichert.
Die Scheuer-Wischdesinfektion wird als aktiver Auftrag an die zuständige Reinigungskraft übergeben. Sie erhält den Auftrag direkt auf ihr Gerät, führt die Leistung aus und bestätigt die Durchführung mit dem grünen Knopf. Die Dokumentation erfolgt digital, vollständig und ohne zusätzlichen administrativen Aufwand.


Vorstand
Bundesverband für Hygiene und Krankenhausreinigung
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